Wir befinden uns auf der Zielgeraden in den Verhandlungen mit dem Vermögen und Bau Amt (VBA) Tübingen und dem Finanzministerium zur Übernahme des Erbbaurechts. In den letzten zwei Gesprächen konnten wir die letzten Probleme ausräumen, sodass unser Finanzierungs- und Sanierungskonzept nun vom VBA und Finanzministerium akzeptiert wurde.
Das VBA arbeitet nun einen Erstentwurf für einen Erbbaurechtsvertrag aus. Fast auf den Tag genau nach unserer Besetzung am 27.02.21 (ihr erinnert euch; um die Kaufverhandlungen in Gang zu bringen…) haben wir damit einen weiteren Meilenstein erreicht. Die Unterzeichnung des Vertrags zur Übernahme des Erbbaurechts ist nicht mehr weit.
Ein zentraler Knackpunkt in den Verhandlungen mit dem Finanzministerium war bis zuletzt die Eintragung einer Grundschuld in Höhe von 600.000 € auf unser Gebäude. Diese ist jedoch notwendig, um die Sanierungen am Gebäude umzusetzen. Das Finanzministerium ist lediglich bereit, eine Grundschuld von rund 240.000 € zu genehmigen, da das Gebäude mit seinem Sanierungsstau nicht mehr Wert habe. Die restlichen 360.000 € müssen wir gegenüber der Bank anders absichern. Da die Zeit für weitere Verhandlungen hinsichtlich der bevorstehenden Landtagswahlen davon läuft, haben wir uns nun auf folgenden Lösungsweg geeinigt:
Wir werden auf die Münze eine Grundschuld von 240.000 Euro eintragen und die restlichen 360.000 Euro so lange auf das Gebäude eines anderen Projekts eintragen bis unsere Sanierungen ausreichend Wert aufgebaut haben, um die Sicherheit vollständig über unsere eigene Grundschuld zu stellen. Dazu sind wir bereits mit Projekten, die potenziell eine Grundschuld bei sich eintragen können, im Gespräch. Diese Grundschuld auf das andere Projekt werden wir wiederum mit vielen kleinen Bürgschaften absichern, um das finanzielle Restrisiko für das andere Projekt zu minimieren und die Projektautonomie aufrechtzuerhalten. Uns ist bewusst, dass diese Lösung nicht ideal ist, jedoch die einzige, welche uns aktuell bleibt, um das Erbbaurecht zu übernehmen. Leider akzeptiert die Bank viele kleine Bürgschaften nicht direkt als Absicherung, weshalb der Umweg über die Grundschuld eines weiteren Projekts notwendig ist. Dazu brauchen wir nochmal eure Unterstützung:
Konkret suchen wir jetzt Menschen, Projekte oder andere Institutionen, die bereit sind, kleinere und größere Beträge für uns zu bürgen. Die Bürgschaften werden voraussichtlich bis zum Abschluss der Sanierung benötigt, nach aktuellem Stand also maximal fünf Jahre. Ihr könnt bereits unverbindliche Absichtserklärungen auf unserer Website für eine Bürgschaft ausfüllen. Wir konnten schon 160.000 Euro im engeren Umfeld unserer Unterstützer*innen einsammeln.









