Alles rund um das Wohnprojekt Münze 13.

Selbstverwaltet. Solidarisch. Sozial.

Selbstverwaltung

Bedeutet einerseits die Freiheit eigene Ideen umzusetzen und das eigene Zuhause aktiv nach Lust und Laune, solange es die Grenzen anderer respektiert, zu gestalten. Andererseits in großen Runden mit allen Bewohner:innen Organisatorisches zu besprechen und umzusetzen – sprich zu verwalten. Das selbst in Selbstverwaltung kommt auch daher, dass wir all dies nicht unter den Augen einer Eigentümerin tun wollen, die uns zum Auszug zwingen und das Haus an Immobilienhaien verkaufen kann. Es ist also unser aller Haus, in dem wir gemeinsam respektvoll schalten und (ver)walten.

Soziales Wohnen

Immer weniger Menschen können sich ein Dach über dem Kopf leisten und schon gar nicht in Stadtzentren. Dieser Gentrifizierung genannte Prozess benachteiligt große Teile der Gesellschaft: In Ballungszentren müssen viele mehr als die Hälfte ihres Einkommens für Miete ausgeben. Wohnen ist zur Luxusware geworden und damit politisch. Soziales Wohnen bedeutet also Wohnen für alle und vorallem für die, die ihren Bedarf nicht auf dem entfesselten frei-kapitalistischen Markt decken können. Einen wichtigen Beitrag dazu leisten Wohnprojekte wie wir, deren Mietpreise weit unter dem Mietpreisspiegel liegen. Bei uns können so vom 85-Jährigen bishin zu Studierenden, alle fair und in Würde wohnen.

Kulturraum

Der Blaue Salon ist bereits seit über 40-Jahren ein fester Bestandteil der Tübinger Kulturszene.
Er wird von einem Kollektiv nicht-kommerziell betrieben. Das heißt, dass wir Konzerte, Lesungen, Ausstellungen u.v.m. kostenfrei anbieten. Wie auch beim Wohnen ist unsere Überzeugung, dass Kunst für alle, unabhängig von ihren finanziellen Mitteln, da sein sollten. Auch wichtig ist uns, dass Künstler:innen, wie oft üblich, keinen monetären Nachteil davon haben aufzutreten.